Methode und System
Unkrautbeseitigung-thermisch ohne Chemie
umweltschonend und wirkungsvoll
Methode
Die unerwünschten Planzen werden auf mindestens 70°C erhitzt. Auf welche Art und Weise die Pflanzen auf diese Temperatur erhitzt werden, ist im Grunde unwesentlich. Mehr darüber im nachfolgenden Abschnitt Systeme. Durch die Erhitzung platzen die wasserhaltigen Zellen und das Eiweiss gerinnt. In der Folge dorrt der oberirdische Planzenteil ab, in der Wirkung ähnlich einem Blattherbizid. Es ist daher leichter eine junge, mit kleiner Wurzelmasse, im frischen Wachstum befindliche Pflanze, zu zerstören, als eine alte ausgewachsene, deren Zellwände hart und zäh sind und demnach nicht mehr so leicht zum platzen gebracht werden können. Die thermische Methode ist also im Gegensatz zum chemischen ein physikalischer Vorgang, bei dem absolut keine chemischsynthetischen Moleküle in die Umwelt ausgesetzt werden. Starke Pflanzen bedürfen, je nach Art und Stärke, zwei - bis mehrmalige Behandlungen, wobei wir für die Zeitintervalle keine fixen Angaben machen. Effizienter ist eine genaue Beobachtung, wobei sobald ein grüner Flor sichtbar ist, wieder behandelt werden sollte. Damit kann auch ein starker Pfahlwurzler ausgehungert und restlos zerstört werden. Ein gosser Vorteil der thermisch-physikalischen Methode ist die gleichzeitige Zerstörung vorhandener Samen. Ebenso sind nie Resistenzprobleme zu erwarten.
Systeme
Bei der thermischen Unkrautregulierung sind Brennsysteme mit Propangas, als Energieträger, die Üblichsten. Hier wird unterschieden zwischen offener Flamme, Infrarotstrahlern oder einer Verbindung dieser beiden Systeme, unseren Kombibrennern.
Weiter sind oder waren auch Geräte mit Heissdampf oder Heissluft auf dem Markt. Energieträger ist dabei das kostengünstige Heizöl in Verbindung mit herkömmlichen Ölbrennern. Allgemeind durchgesetzt haben sich diese Geräte bis heut nicht, da andere Nachteile überwiegen. Wir beschränken uns daher auf den Beschrieb der Gasgeräte.
a) Offene Flamme: Für kleine Handbrenner geeignet da leicht und handlich im Betrieb. Flammentemperatur rund 1900°C mit erhöter Wirkung durch Strömungshitze. Der Energieverbrauch ist in Bezug auf die Wirkung relativ hoch, da durch die offene Flamme grosse Verluste entstehen. Durch die Kleinheit der Brenner ist jedoch der Gesamtgasverbrauch vertretbar.
b) Infrarot-Strahler: Das Sonnenlicht besteht aus 3 Teilen, dem unsichtbaren Infrarotbereich, dem sichtbaren Teil der Farben rot bis violett und em wiederum unsichtbaren Ultraviolettbereich. Für die Unkrautbeseitigung ist nur der infrarotbereich von Nutzen. Als Strahlkörber wird in der Regel eine Keramikplatte (bei unseren Strahlern ist es eine Stahlplatte) mittels Propangas auf ca. 1100°C erhitzt und als Infrarotstrahlung wieder abgegeben mit Richtung auf den mit Unkraut bewachsenen Boden. Vorteile der Strahler sind der relativ kleine Gasverbrauch und er genau begrenzte Wirkungsbereich. Nachteilig hingegen sind die grösseren Gewichte der Geräte in Bezug auf die Leistung. Da eine Strahlung immer nur geradlinig wirkt und zudem mit zunehmender Distanz zum Boden abnimmt, können einzelne Pflanzenteile im Schattenbereich anderer liegen und nicht erreicht werden. Zudem ist kein Strömungseffekt vorhanden.
c) Kombi-Brenner: Dies ist das System, das in unserem Brennern in der Regel zur Anwendung kommt. Es vereinigt die Vorteile der beiden anderen Systeme in bestmöglicher Form. Dies sind die hohe Flammentemperatur von gut 1900°C, in der Wirkung unterstützt durch die Stömungsgeschwindigkeit der Verbennungsgase. Versuche haben gezeigt, dass das Eindringen der Hitze in die flanzen nicht nur von der Temperatur sondern auch von der Strömungsgeschwindigkeit abhängig ist. Ein gutes Beispiel ist der Schnee. Hat die Sonne Mühe in wegzukriegen, frisst ihn ein lauer Föhn förmlich auf. Durch gekapselte Bauweise kann auch eine grosse Windstabilität erreicht, vor allem bei unseren Turbobrennern der neusten Generation. Auch der Leistungsbegrenzung nach oben ist in Bezug auf die Gasversorgung kaum eine Grenze gesetzt. Unsere Flüssigphasenbrenner, betrieben mit Propangas (Siedpunkt -40°C) funktionieren auch bei tieferen Temperaturen.
Kurz zusammengefasst: Preis, Leistung, Gasverbrauch und Gewicht ist die bestmögliche Kombination unserer Geräte.
Unsere Erfahrung von über 20 Jahren im Umgang mit Gasgeräten ist auch Ihr Vorteil. Wir sind zudem ausgewiesen und geprüft für die Projektierung und den Bau von Flüssiggasgeräten.


